Aktivist:innen, die sich für LGBTQI*-Menschenrechte einsetzen, sind in den vergangenen Jahren weltweit sichtbarer und hörbarer geworden.
Sie brauchen einen langen Atem, Furchtlosigkeit und stehen nach wie vor vor grossen Herausforderungen, obwohl ihr Engagement zu gewissen gesetzlichen Verbesserungen geführt hat. In Polen haben einige Gemeinden und Städte «LGBTQI*-freie Zonen» ins Leben gerufen. Ungarn will ein Gesetz zur Informationsbeschränkung für Homosexualität und Transidentität einführen. In Tschetschenien werden queere Menschen vom Staat erniedrigt, gefoltert und sogar getötet.
In 76 Staaten wird gleichgeschlechtliche Sexualität strafrechtlich verfolgt, in einigen Ländern sogar mit der Todesstrafe bedroht. Der Talk richtet den Blick auf einzelne Brennpunkte, zeigt Lebenswelten von queeren Flüchtenden auf – und gibt Ausblick auf Hoffnung und Möglichkeiten.
Mit:
Stefan Faust, Co-Gruppenleiter Queeramnesty
Zwei queere ehemalige Geflüchtete
David Isteev, Head of the North Caucasus SOS Crisis Group
Mia Jenni, Queere Aktivistin und Geschäftsleitungsmitglied der JUSO Schweiz
Moderation: Anna Rosenwasser, Autorin
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Covid-Schutz für diese Veranstaltung: Es gilt 2-G (genesen oder geimpft) bei zusätzlicher Maskenpflicht.
Veranstalter:
Eine Veranstaltung von Kaufleuten Kultur in Kooperation mit der Zürcher Kantonalbank