SONJA - ein Junkieleben • Theater
Joel Basman unter der Regie von Michael Steiner zum ersten Mal auf der Theaterbühne
„SONJA – ein Junkieleben“ bringt Joel Basman erstmals auf die Theaterbühne. Der Filmstar erzählt als Sonja eine Geschichte, die vom Platzspitz über den Letten bis in den Kreis 4 an die Langstrasse reicht. Unter der Regie von Michael Steiner setzt das Duo eine langjährige Zusammenarbeit fort: Nach „Mein Name ist Eugen“, „Grounding“ und „Wolkenbruch“ ist dies seit 2009 ihr viertes gemeinsames Projekt. Für Steiner und Basman ist die Inszenierung dieser Zürcher Biografie ihr bisher persönlichstes Werk im Theater. Worum geht es? Sonja hat Geburtstag – doch seit 36 Jahren bestimmt Heroin ihr Leben. Angefixt von ihrer ersten grossen Liebe Frankie, gerät sie in die Zürcher Drogenszene der 90er-Jahre – vom Platzspitz bis zum Letten – und wird Teil einer Generation, die daran zerbricht. Ein Neuanfang in Thailand scheitert, ein Schicksalsschlag bringt sie zurück nach Zürich – in den Kreis 4, in ihr altes Umfeld und in die Sucht. Heute lebt sie zwischen Drogenabgabe, Sozialdiensten und der Langstrasse. An ihrer Seite: ihr Hund Tyson. Zu ihrem Geburtstag will Sonja erzählen – ihre Geschichte, von damals bis heute. In der Hoffnung, als Mensch gesehen zu werden. Basman, im Kreis 4 aufgewachsen, kennt sie seit seiner Kindheit. Regisseur Michael Steiner bringt ebenfalls persönliche Erfahrungen ein. „Sonja – ein Junkieleben“ erzählt von Menschen am Rand der Gesellschaft – und von dem, was hinter der Sucht liegt: Verlust, Hoffnung und Würde.
Artikel im Tagesanzeiger: "Joel Basman füllt als drogensüchtige Sonja die Säle - und wird gefeiert"
Cast & Crew: Spiel & Text: Joel Basman, Regie & Text: Michael Steiner, Sound-Design: Adrian Frutiger, Maske: Marc Hollenstein, Prosthetics: Esther Grob (Arteco), Bühnenbild: Reto Trösch, Licht-Design: Dario Marty, Lettenfilm: Tuna Productions, Tysonfilm: Steiner/Badertscher, Presse: Arnold Meyer, Produktion: Manifest Film GmbH/ Karacho Karambo GmbH und Klibühni / Das Theater.
Altersbeschränkung: ab 16 Jahren
Sprache: das Stück wird in Mundart aufgeführt
Dauer: ca. 80 Minuten (ohne Pause)
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