Lesung: Wladimir Kaminer
Wegen Problemen mit "spontaner Vegetation" musste der deutsch-russische Kultautor seinen Schrebergarten in Berlin aufgeben. Trotz der Erfahrungen mit der urdeutschen Spiessigkeit zieht es ihn samt Familie erneut ins Grüne: "Diesseits von Eden – Neues aus dem Garten"
Seit einiger Zeit verbringt Wladimir Kaminer seine Freizeit regelmässig in Brandenburg, im eigenen Landgarten. Hier wird am Feuer mit Freunden gesessen, gegrillt und gefeiert. Hier pflanzt Kaminer Bäume, beschützt seine Botanik vor Ameisen und findet in der Stille der Natur zu sich selbst. Was ihm in seiner (neuen) zweiten Heimat alles passiert, ist mal wieder schier unfassbar – seine Erlebnisse in der Provinz hat Wladimir Kaminer genau beobachtet und in seiner besonderen Art und mit viel Humor niedergeschrieben.
Als eine Art Kultur‐Exportschlager nähert sich Waldimir Kaminer langsam seinem 20. Buch und repräsentiert Deutschland regelmässig in Sachen Literatur im Ausland. Darüber kann er lachen und sagte treffend: „Privat bin ich Russe, beruflich deutscher Schriftsteller.“ Natürlich liest der Pointen‐Profi viele unveröffentlichte Kapitel vor, die uns an seinem stets besonderen Alltag teilhaben lassen und Zusammenhänge zwischen Tod und Telefon oder Jim Morrison und den Deutschunterricht herstellen.
Organizer:
Kaufleuten Kultur mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank