Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter versteckt in seinem neuen Roman Stadt der Hunde brisante Themen mit hoher Erzählkunst in einer fesselnden Geschichte.
Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äusserst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter - eine virtuose Parabel über Liebe, Verlust, Hoffnung und den verschlungenen Weg im Labyrinth des Lebens.
Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschienen bei Diogenes Ein gutes Herz (2013) und Geronimo (2016).
Das Gespräch und die Lesung findet auf Deutsch statt.
Moderation: Sacha Batthyany
Organizer:
Kaufleuten Kultur mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank