Lesung: Max Goldt
Deutschlands grösster Satiriker liest aus "Die Chefin verzichtet", kurz auch das "Chefinnenbuch" genannt. Es enthält Skurriles, Grelles und Bedächtiges. Nach "QQ" und "Ein Buch namens Zimbo" endlich der neue Erzählband von Max Goldt!
"Gehet hin und leset Max Goldt! " (DIE ZEIT)
Die Chefin verzichtet - ein Feuerwerk an «emphatisch Nichtnarrativem» (Daniel Kehlmann). Hier werden Fragen erörtert, deren Relevanz nicht jedem von uns bis jetzt klargewesen sein dürfte. «Würden Männer dem Klima nützen, wenn sie anfingen, ‹Joghurette› zu essen?» Weshalb sind Empfangstheken internationaler Hotelketten nach wie vor Refugien übergriffiger Jungrezeptionistinnen? Ist Ihnen aufgefallen, dass das Wort «Spießer» neuerdings eine Karriere als «Vokabel fröhlicher Selbstbezichtigung» hingelegt hat, während der Begriff «Kleinbürger» weiterhin «seinen Oomph, sein Aufregungspotential, seinen Wert als Distanzierungsmittel» behalten hat? Und – würden Sie ein T-Shirt mit der Aufschrift «Plagiats-T-Shirt aus Thailand: LIVREPOL – City where the Betales came form» tragen?
Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, schreibt seit 1989 Kolumnen für Titanic, ist ausserdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire und 2008 der renommierte Kleist-Preis.
Organizer:
Kaufleuten Kultur mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank